Ab gehts in die Berge

Samstag, 15. September 2018

Leider regnet es am nächsten morgen immer noch und wir beschließen daher Krakau zu verlassen. Das nächste Ziel ist es nach Tatras ins Gebirge zu fahren. Gemütlich packen wir alles zusammen und gehen danach erst mal in eine Shopping Mall, da es laut Wetterbericht auch in Tatras bis 15:00 regnen soll. Dort wird auch unser Essensvorrat im riesigen Auchan Supermarkt aufgefüllt (diesmal schaffen wir es auch einmal komplett durchzulaufen).

Danach fahren wir nach Zakopane auf den Zeltplatz Ustup (Nr. 207). Leider ist der Zeltplatz recht nah an einer vielbefahrenen Straße und auch die Aussicht auf die Berge ist durch ein Haus verhindert. Internet gibt es leider nicht, aber die sanitären Anlagen sind super sauber (bisher die saubersten überhaupt). Dies liegt auch daran, dass der Besitzer wohl neben den Anlagen sitzt. Als wir ankommen ist dieser allerdings nicht da, aber er hat eine Notiz hinterlassen, dass er in 2-3 Stunden zurückkommt. Wir eröffnen unser Hotel California und kochen erst einmal (es gibt Thunfisch und Gnocchi und C*** bekommt Rindfleisch mit Gemüse).

Zakopane_Camping
Unser Stellplatz am Ustup Campingplatz (leider gibt es nur diese eine verschwommene Bild)

Anschließend spielen wir noch eine Runde Skipo. Abends kühlt es hier aufgrund der Höhe ziemlich runter, so dass wir die Standheizung einschalten und auch bald schlafen gehen.

Sonntag, 16. September 2018

Das Wetter am nächsten Morgen ist fabelhaft auch wenn es recht frisch ist. Der Besitzer ist inzwischen auch da und sitzt wirklich draußen und beobachtet das Geschehen. Nach dem Frühstück bekommt Martin auch erklärt wie hier gespült wird und warmes Wasser bekommt man gebracht. Der Besitzer ist sehr freundlich und sehr hilfsbereit! Anschließend versuchen wir mit dem Bus zur Seilbahn zu kommen. Wir warten über 15 Minuten auf einen Bus aber keiner der Busse fährt zur Seilbahn. Ein weiteres Problem ist, dass die meisten Busse sehr klein sind, so dass wir mit Buggy auch nur schwer reinpassen würden. Daher beschließen wir den Campingplatz zu verlassen und mit unserem Riedl Mobil direkt zur Seilbahn zu fahren. Der Besitzer ist etwas traurig dass wir schon gehen, da er auch C*** ins Herz geschlossen hat.

Nachdem wir fast in der Nähe der Seilbahn sind entdecken wir ein Schild für einen Campingplatz. Diesen steuern wir an und parken dort unseren Bus. Der Platz hat eine viel schönere Sicht, ist billiger und recht zentral an der Seilbahn gelegen (nur 20 Minuten Fußweg entfernt; allerdings kann man nicht näher an der Seilbahn parken). Allerdings sind die sanitären Anlagen nicht ganz so gepflegt wie auf dem Platz davor.

Zakopane_Camping2
Stellplatz ins Zakopane. Im Hintergrund kann man mehrere Skischanzen beobachten.

Wir finden einen Stellplatz mit Sicht auf die Skischanzen. Danach laufen wir zur Gondel die auf den Gipfel führt. Auf dem Weg dorthin finden wir noch einen Wanderweg zu einem Aussichtspunkt, der wohl einfach 45 Minuten dauert. Da wir auf den Gipfel wollen heben wir uns diesen Aufstieg für den nächsten Tag auf. Nachdem wir bei der Talstation der Gondel ankommen sind, stellen wir fest, dass die Preise für die Fahrt sehr teuer sind. Im Reiseführer finden wir eine Information dass man in 40 Minuten zur Zwischenstation der Gondel laufen kann. Daher beschließen wir diese Wanderung zu unternehmen.

Zakopane_Wanderung1
Wanderweg zur Zwischenstation

Leider scheint die Information im Reiseführer falsch zu sein. Zur Zwischenstation brauchen wir 1,5h und dort angekommen stellen wir fest, dass die Gondel keinen richtigen Zwischenstopp einlegt. Auch auf das erhoffte Café/Restaurant hoffen wir leider vergebens. Also gibt es Wasser und Kekse und C*** bekommt ihre Brei aufgewärmt. Anschließend laufen wir etwas enttäuscht den gleichen Weg wieder zurück. Unten angekommen kehren wir noch in das Restaurant/Alm „Tatrzański Bar Mleczny“ ein. Das Essen wird am Tresen bestellt und es gibt eine Durchsage zum Abholen. Das Essen ist super lecker und sehr preiswert. Satt gegessen und müde vom Wandern laufen wir zum Zeltplatz. Wir schreiben noch unseren Reisereport und fallen danach ins Bett.

Montag, 17. September 2018

Auch am nächsten Tag ist das Wetter wunderschön und bestens zum Wandern geeignet. Da wir planen nach der Wanderung weiterzufahren und packen nach dem Frühstück alles zusammen. Die Betreiber des Campingplatzes sind so nett und erlauben uns unseren Bus ohne Aufpreis auf dem Parkplatz stehen zu lassen. Bevor wir loslaufen sieht Martin wie jemand auf der Skischanze springt. Daher laufen wir zuerst zur Schanze und können tatsächlich einen Sprung verfolgen. Der Springer ist sichtlich verwundert und erwartet nicht, dass „Fans“ auf ihn warten.

Zakopane_skispringer
Skispringer in Zakopane

Die Schanze hat Kunstrasen, welcher bewässert wird und somit kann die Schanze auch im Sommer benutzt werden. Danach geht es zu dem Wanderweg zur Panoramaaussicht. Der Weg ist etwas anspruchsvoll und man muss teilweise auch seine Hände benutzen um den Aufstieg zu meistern.

Zakopane_Wanderung2
Katharina hat die ersten Felsen erklommen

Da der Weg nicht einfacher wird und Katharina etwas müde wird ruht sie sich mit C*** nach 40 Minuten Weg auf einem niedrigeren Felsen aus, während Martin noch die letzten 10 Minuten auf den höchsten Aussichtspunkt klettert und die Aussicht genießt.

Zakopane_Aussicht
Aussicht auf das Tatras Gebirge und auch die Seilbahn

Die Aussicht ist toll, allerdings war sie das bereits auch weiter unten schon. Nachdem wir uns mit Wasser und Keksen gestärkt haben machen wir uns an den Abstieg, der fast anstrengender ist als der Aufstieg. Da uns das Essen am Vortrag gut geschmeckt hat und der Preis unschlagbar war suchen wir das gleiche Restaurant wieder auf. Anschließend geht unsere Reise weiter. Eigentlich hatten wir einen Besuch in KZ Birkenau geplant. Leider passen die Besuchszeiten nicht in unseren Zeitplan und Führungen von +3h wollen wir C*** nicht antun. Wir machen trotzdem einen Abstecher dorthin und schauen uns die beiden Lager von außen an. Es ist erschreckend sich anzusehen wie riesig diese sind und bei dem Gedanken was hier passiert ist bekommen wir ein flaues Gefühl.

Danach geht es erst mal weiter auf der Suche nach einem Campingplatz. Durch Zufall entdeckt Martin im Campingplatzführer den Campingplatz „Molo Camping“ in Osiek. Dieser Platz ist direkt neben dem Molo Wellnesshotel gelegen und liegt neben zwei Seen (in denen man leider nicht schwimmen darf).

Molo_Camping
Das Riedl Mobil auf dem Molo Campingplatz

Der Campingplatz und das Hotel scheinen relativ neu zu sein. Die sanitären Einrichtungen sind sauber, es gibt einen Spielplatz und noch Tische und Stühle unter Bäumen, die zum Verweilen einladen. Zudem ist der Platz abgesperrt, so dass nur Campingplatznutzer auf diesen Zutritt haben. Der Platz gefällt uns sehr gut und direkt nachdem wir den Bus geparkt haben beschließen wir 2 Tage zu bleiben und den Swimmingpool des Hotels zu benutzen. Wir spielen noch gemütlich Karten bevor es ins Bett geht.

Dienstag, 18. September 2018

Nach einer erholsamen Nacht gönnen wir uns das Frühstücksbüffet im Hotel. Nachdem wir sattgegessen sind darf C*** krabbeln bevor wir auf den Spielplatz gehen. Hier darf C*** im Sand spielen und wir testen das Trampolin. Danach geht es ins Schwimmbad und in den „SPA“ Bereich des Hotels. Das Schwimmbecken ist relativ klein, aber es gibt ein extra Kleinkinderbecken mit Rutsche, ein größeres Becken und sogar ein Strömungsbecken. Zudem gibt es ein Whirlpool; leider öffnet die Sauna und das Dampfbad erst ab 15:00. Wir sind natürlich bereits um 11:30 dort angekommen. Wir entspannen und genießen die Zeit und haben bis 16:00 (kurz bevor wir gehen) das komplette Bad für uns alleine.

Osiek_See
kleiner Teich den wir bei einem kurzen Spaziergang durch Osiek entdecken

Entspannt und relaxt gehen wir danach zum Riedl Mobil um danach wieder loszuziehen und das Restaurant des Hotels zu testen. Das Essen ist gut und Martin genießt sein Steak mit Pfeffersoße (mit ganz vielen ganzen Pfefferkörnern!!!).

Molo_Weizen
Martin gönnt sich auch zum ersten mal ein deutsches Bier in Polen

Anschließend schreiben wir an unseren Berichten und spielen noch eine Runde Skipo bevor wir ins Bett gehen.

 

Impressionen Zakopane

 

Zakopane_gebirgsbach
Gebirgsbach bei der Wanderung zur Zwischenstation
Zakopane_Steine
Auf dem Rückweg von der Zwischenstation der Seilbahn bauen wir noch eine Steinpyramide
Zakopane_Aussicht2
Aussicht auf das Tatrasgebirge
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Ein Kommentar zu „Ab gehts in die Berge

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