Auf gehts in die (kasubische) Schweiz

Donnerstag, 06.09.2018

Am nächsten Tag geht unsere Tour weiter und wir verlassen Leba. Nach einigen Überlegungen geht es nicht an der Ostsee entlang, sondern wir wollen in die kasubische Schweiz und nach Torun. Zuerst geht es nach Kartuzy, der Hauptstadt der kasubischen Schweiz.

Kartuzy_Kirche
Kirche in Kartuzy

Der Ort bietet keine großen Sehenswürdigkeiten, allerdings kaufen wir in den Läden bei dem Einkaufszentrum günstig Fleisch, Gemüse und Brot ein. Die kasubische Schweiz liegt um die 200 Meter über dem Meer und ist hügelig und hat kurvige Straßen zu bieten. Die Landschaft ist malerisch und es gibt viele Seen. Nachdem wir Kartuzy fertig besichtigt haben fahren wir zum Campingplatz Tamowa in Chmielno. Der Platz ist direkt an einem See gelegen und man hat vom Platz aus eine schöne Sicht.

Tamowa_Camping
Aussicht auf den See vom Zelptplatz

Die beste Sicht gibt es von den oberen Stellplätzen, die wir leider entdecken nachdem unser Auto schon unten aufgebaut ist.

Tamowa_camping_aussicht
Aussicht vom oberen Bereich auf dem Campingplatz

Der Besitzer begegnet uns bereits vor der Ankunft auf einer kleinen Straße, begrüßt uns und teilt uns mit dass er der Besitzer sei und wir uns einfach irgendwo hinstellen sollen. Nachdem unser Bus geparkt ist geht Martin noch kurz schwimmen und testet auch die Rutsche, die etwas wackelt bei „dem“ Gewicht.

Tamowa_Schwimmen
Martin geht noch kurz schwimmen bevor die Rutsche gesäubert, gewässert und anschließend getestet werden kann

Danach wird noch gekocht bevor es wieder ander Zeit ist ins Bett zu gehen. Der Platz ist toll gelegen und die sanitären Einrichtungen sind komplett neu. Zudem gibt es ein Restaurant und eine Bar, die beide nicht geöffnet haben (wohl wegen Nebensaison). Wir kochen noch ein Essen für uns bevor wir nach ein paar Runden Skipo erschöpft ins Bett fallen.

Freitag, 07.09.2018

Als wir nächsten morgen aufwachen ist es nebelig und vom See ist nichts zu sehen.

Tamowa_Cali
Unser Stellplatz auf dem Tamowa Stellplatz. Den See kann man oder kann man nicht im Hintergrund erahnen.

Ein weiterer Service des Platzes ist, dass man morgens frische Brötchen kaufen kann (ein Lieferant hält hier extra an). Allerdings haben wir genug Essen dabei, welches wir auch zu uns nehmen. Anschließend geht es in eine Mall. Katharina bekommt eine Handtaschen und Martin ein Beil (auf einer richtigen Campingtour braucht Mann ein Beil). Danach  fahren wir zum Wdzydze Kiszewskie Freilicht Museum. Das Museum besteht aus alten Gebäuden, die größtenteils aus der kasubischen Schweiz kommen.

kasubisch_Mühle
Mühle im Freilichtmuseum

Die Häuser wurden gekauft, abgebaut und anschließend in dem Museum wieder aufgebaut. Das Gelände ist riesig groß und es gibt sehr viele Gebäude, die man besichtigen kann. Auch für Kinder gibt es einen Bereich in einem Haus. In vielen Häusern sind Personen die einem mehr zu den Häusern erzählen können und teilweise gibt es Workshops an denen man teilnehmen kann (z.B.: basteln von Papierblumen, sticken, etc.), für die man aber extra bezahlt.

Kasubisch_Vogelscheuche
Die Gebäude sind sehr liebevoll aufgebaut und haben meist eine Umzäunung und einen wunderschön gepflegten Garten und sehen aus als würden hier noch Leute wohnen.

Anschließend fahren wir zum Camping Tramp in Torun. Der Platz ist direkt neben einer Hauptstraße und durch den starken Verkehr der lauteste Platz von unserer Tour. Dort angekommen gönnen wir uns noch etwas zu essen im Restaurant am Platz. Wir haben Glück, dass wir dort um 19:20 ankommen, da die letzten Bestellungen um 19:30 angenommen werden. Wir essen Schnitzel und bekommen eine riesige Portion zu einem günstigen Preis und gehen danach ins Bett.

 

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