Danzig, Dünen und Pilze

Montag, 03.09.2018

Wie üblich weckt uns der C***-Wecker. Wir verzichten aufs Frühstück und packen „schnell“ zusammen. Selbstverständlich lassen wir C*** vor der Abfahrt aus Malbork noch krabbeln. Um 11:00 kommen wir los und fahren nach Danzig in die Innenstadt. Nachdem zwei Parkhäuser, die wir anfahren nur eine Höhe von 1,90 cm haben, finden wir spontan einen öffentlichen Parkplatz an einer beschäftigten Straßen und beschließen dort zu parken. Zuerst wird der Kinderwagen ausgeladen, was nie einfach ist, da dieser etwas eingepackt ist und Martin immer „gefühlt“ den halben Bus aus- und einräumen darf. Anschließend laufen wir durch Danzig. Zuerst geht es zur Mariakirche, dann zu weiteren Kirchen, dem Marktplatz und zum Kran.

danzig
Dlugi Targ in Danzig

Nachdem wir die touristischen Teile der Stadt gesehen haben, gehen wir in einer Pizzeria essen. Die Pizza ist diesmal sehr lecker und man schmeckt, dass diese in einem Holzkohleofen gebacken wurde. Danach geht es zur Craft Beer Bar namens LaBeerynth und Martin verschwindet erst mal in der Bar da er dort alle Biere „fer umme“ testen darf (was er aber bei der großen Auswahl nicht tut).

Danzig_labyreenth
Liste mit der Bierauswahl vom Zapfhahn im LaBeerYnth

Natürlich genießt Martin auch noch zwei große Biere dort, bevor wir wieder zum Auto gehen und auf den nächsten Zeltplatz fahren namens „Pole Namiotowe“.

Danzig_zeltplatz
Stellplatz in der Nähe von Danzig

Dieser ist nah am Meer gelegen und wir haben einen schattigen Platz. Der Platz ist in Ordnung leider haben wir neben dem Bus kein Rasen sondern der Boden ist mit „Knochensteinen“ bedeckt, was für C*** nicht optimal zum Krabbeln und Spielen ist. Anschließend laufen wir noch ans Meer und genießen die Priese bevor wir auf den Platz gehen und ins Bett gehen.

Leba_strand
Strand beim Campingplatz bei Danzig

 

Dienstag, 04.09.2018

Nach einer Stärkung machen wir uns startklar und planen nach Leba zu fahren. Laut unserem Navi dauert diese Fahrt 1:50h auf der schnellsten und 2:10h über die kürzeste Route. Da wir keinen Streß haben und gerne auch durch die Landschaft fahren möchten wählen wir die kürzeste Route. Dadurch fahren wir auch durch Sopot.

sopot
Die Kirche in Sopot

Hier entdecken wir auch, dass trotz einstündiger Fahrt, die Fahrtdauer immer noch mit 2 Stunden angegeben wird. Daher suchen wir einen Parkplatz und besichtigen erst einmal die Stadt. Wir gönnen uns hier ein „berlinerartiges“ Gebäck. Katharina wählt eins mit Nutella Füllung, Martin wählt die Donut Variante. Das Gebäck ist seeehr süß und fettig. Danach haben wir beide einen Zuckerschock und laufen zurück zum Auto. Die Stadt ist recht klein und nett. Allerdings fahren wir weiter. Für die Weiterfahrt wählen wir die kürzeste Strecke, welche immer noch 1,5 Stunden dauern soll. Allerdings machen uns Baustellen einen Strich durch die Rechnung. Leider sind die Ampeln an den Baustellen so eingestellt, dass man mindestens 15 Minuten wartet, bevor die Ampeln grün werden. Des weiteren fahren einige Polen über die Ampeln selbst wenn diese rot sind, was zu interessanten Ausweichmanövern führen kann. Letztendlich schaffen wir es  in Leba anzukommen und wählen den Morski Campingplatz.

Leba_Meer
Vom Platz selbst haben wir diesmal leider kein Bild, allerdings gibt es ein Bild vom Meer

Dieser ist der nächste Campingplatz am Meer. Der Platz ist riesig und sehr professionell organisiert (es gibt Security, eine Rezeption und auch eine Schranke um auf den Platz zu kommen, eine Bar und einen Supermarkt). Zuerst bekommt C*** ihr Essen aufgewärmt, bevor wir gemütlich zum Meer laufen und danach kochen.

Leba_Piroggi
Zu essen gibt es Piroggi (polnische Teigtaschen) mit Champions. Leider haben wir bei der Wahl der Piroggie die Nachtischvariante gewählt: Blaubeerpiroggie.

Im Ort gibt es mehr als 3 Campingplätze und man kann sich vorstellen, dass in der Saison hier alles sehr voll ist und viel Party stattfindet. Im September ist hier allerdings „ziemlich“ tote Hosen. Auf diesem Campingplatz treffen wir auch zum erst mal andere Camper aus Mannheim.

Mittwoch, 05.09.2018

Natürlich muss Martin mal wieder Schwimmen und joggt dazu ans Meer. Davor wird jedoch der Outdoor Fitness Park sowohl von Martin als auch von Katharina getestet. Danach gibt es ein leckeres selbstgemachtes Pancake Frühstück. Gestärkt laufen wir zum Parkplatz des Slowinski Nationalpark um die Wanderdüne zu besichtigen. Dort angekommen gönnen wir uns den E-Shuttlebus, der einen zur Düne fährt. Anschließend erklimmen wir die Düne und genießen die Aussicht.

Leba_Duene
C*** genießt es zum ersten Mal mit Sand zu spielen auf der Düne

Man fühlt sich schon etwas wie in der Wüste, und die Dünenlandschaft ist atemberaubend. C*** darf sich auch in den Sand setzen und spielt fasziniert im Sand.

Leba_duenen
Die Dünenlandschaft in Leba lässt einen denken man wäre mitten in der Wüste

Danach geht es mit dem E-Bus wieder zum Parkplatz des Nationalparks und wir laufen durch den Wald in Richtung Campingplatz. Dabei suchen wir Pilze und Martin findet tatsächlich einige essbaren Pilze (Maronenröhlinge). Diese werden auf dem Campingplatz natürlich lecker zubereitet. Allerdings freut sich nur Martin auf diesen Leckerbissen, da Katharina etwas Angst hat die Pilze zu essen.

Leba_pilze
Die Pilzpfanne ist vorzüglich, leider probiert diese nur Martin

Danach machen wir uns fertig und laufen in die Innenstadt zum essen gehen. Wir finden ein leckeres Restaurant und Martin isst Fisch und Katharina bekommt Piroggis (polnische Maultaschen). Danach geht es sattgegessen zum Zeltplatz und wir gehen schlafen.

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Ein Kommentar zu „Danzig, Dünen und Pilze

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