Besuch der Marienburg in Malbork

Samstag, 01.09.2018

Wir verlassen den Campingplatz in Dywity und weiter geht unsere Reise. Der Plan ist in Richtung Danzig zu fahren. Davor wollen wir allerdings nach Malbork, um die Marienburg zu besichtigen. Ein bisschen „Zwischenprogramm“ wollen wir aber auch, daher geht es zuerst zur „Straußenfarm“ in der Nähe. Diese wurde auf der Liste der Sehenswürdigkeiten des Campingplatzes gelistet. Leider sind von dieser etwas enttäuscht. Auch die Anfahrt ist nicht ganz angenehm, da der letzte Kilometer dorthin eine Sandpiste ist. Anschließend landet man auf einem Gelände mit mehreren Gehegen und Kutschen für dessen Besuch man zahlt. Die „Straußenfarm“ namens Strusiolandia beherbergt drei Straußen und ein Esel, zwei Ponies, ein Alpaka und Hasen und Hühner. Zwei Zwergponies laufen frei herum und lassen sich streicheln (das Highlight)!

Straus
Die Straußen auf Strusiolandia
Straussenfarm_Katharina
Neben den Straußen gibt es hier auch Ponies, vor denen Katharina etwas Respekt hat

Etwas enttäuscht fahren wir weiter und stoppen in Elblag.

Elblag_Kirche
Wiederaufgebaute Kirche in Elblag

Wir haben Glück und finden einen Parkplatz, der direkt an der Altstadt gelegen ist. In Elblag ist gerade Stadtfest und es gibt Essensstände und Fahrgeschäfte. Katharina gönnt sich eine Stulle und wir genießen die wunderschöne Altstadt.

Elblag_Stulle
Diese Riesenstulle gibt es bereits für umgerechnet einen Euro

Anschließend fahren wir zum Zeltplatz in Malbork. Dort angekommen laufen wir noch kurz zur Marienburg.

Malborg_Marienburg
Die Marienburg in Malbork zählt zu einer der größten in Europa

Die Burg ist riesig und wir beschließen zwei Nächte auf dem Platz zu verbringen und verplanen den nächsten Tag für die Besichtigung der Burg.

Malborg_Camping
Wir machen uns breit auf dem Zeltplatz in Malbork

Anschließend werden die Reste vom Vortag aufgewärmt und wir gehen zu Bett. Der Zeltplatz ist direkt an einem Sportplatz gelegen und als wir ankommen findet gerade ein Fußballspiel statt. Weiterhin ist der Platz auch sehr nahe am Fluß gelegen und in der Nähe gibt es einen Fitnesspark. Der Platz ist nichts besonderes, allerdings ist er sehr nah am Stadtzentrum (15 Minuten zur Marienburg und ca. 20 Minuten zur Innenstadt)

Sonntag, 02.09.2018

Geweckt werden wir natürlich von C***. Aber auch auf dem Sportplatz gibt es wieder etwas zu sehen: hier findet ein Wettbewerb zwischen Feuerwehrleuten statt, die verschiedene Disziplinen durchführen (Staffellauf mit Hindernissen, Zusammenstecken von Schläuchen und Löschen von Zielen, etc). Bevor wir zur Burg gehen darf Martin noch etwas joggen und testet auch die Fittnessanlage. Nach dem Frühstück geht es dann gestärkt in Richtung Marienburg. Aber zuerst testet auch Katharina die Fitnessgeräte.

Malbork_fitness
Katharina wärmt sich etwas auch, für die vielen Treppenstufen in der Burg!

Die Burganlage ist riesig und man sollte mindestens 3h für die Besichtigung einplanen. Faszinierend auf der Burg ist ist, dass man meist eine Ausstellung von einem Punkt betritt aber am Ende aber ganz woanders herauskommt.

Malbork_Marienburg1
Katharina im Innhof der Burg

Es gibt viel zu sehen zur Geschichte der Burg und auch über den deutschen Orden, der diese Burg zu einem zentralen Punkt auserkoren hatte. Interessant ist auch eine Liste mit Persönlichkeiten, welche die Burg besichtigt haben (vom Mittelalter bis zur Neuzeit). Natürlich fällt uns da sofort ein Bild von der Musikgruppe Behemoth auf. Imposant ist auch zu lesen, dass viele Fürsten und Könige aus allen Teilen Europas die Burg besuchten und somit aber mehrere Monate von ihrer Heimat entfernt waren und somit während dieser Zeit nicht regieren konnten.

Malbork_georg
Georg den Drachentöter begegnet man sowohl im Baltikum als auch in Polen immer wieder

Nach der Besichtigung suchen wir nach einem Restaurant. Zuerst geht es zu einem Restaurant am Flussufer. Allerdings scheint hier das Essen nur aufgewärmt zu werden und es wird auf Papptellern serviert. Dies sagt uns nicht sonderlich zu und wir genießen dort die Aussicht bei einem Getränk. Nach erfolgloser Internetrecherche gehen wir etwas enttäuscht zurück zum Zeltplatz und beschließen zu kochen. Allerdings wird der Plan umgeworfen als wir die Speisen bei der Gaststätte am Zeltplatz entdecken. Der Außenbereich ist voll besetzt und wir lassen uns nieder und bekommen leckeres Essen. Das panierte Kotelett ist ein Traum und beweist, dass man Polen phantastisch essen kann!

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Ein Kommentar zu „Besuch der Marienburg in Malbork

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