Auf Wiedersehen Estland – Hallo Lettland

Samstag, 04.08.2018

Es geht leider weiter von dem schönen Campingplatz Kassioru Pukhemaja. Der Platz war bisher einer der besten Plätze, den wir besucht haben. Als nächstes geht es zu Estlands Winterhauptstadt Otepää. Hier gibt es eine Skischanze und Langlaufstrecken, die betoniert sind und auf denen auch im Sommer mit Inlineski trainiert wird. Dort angekommen, haben wir auch die ukrainische Biathlonnationalmannschaft gesehen und mehrere Busse von weiteren Vereinen aus ganz Europa. Da Katharina von den letzen Wochen etwas ausgelaugt ist geht es weiter zur Energiesäule, an der man seine Energie auftanken kann. Zum Glück gibt es eine Anleitung wie das funktioniert und Katharina ist danach wie neu und bereit für neue Taten!

Katharina_energie
Katharina an der Energietankstelle

Anschließend geht es zum heiligen See. Der See ist ziemlich groß und sehr schön gelegen.

HeiligerSee2.jpg
Der Heilige See

Anschließend fahren wir zum Ort Valga, durch den die Grenze zwischen Estland und Litauen verläuft. Hier essen wir leckere Schnitzel mit Pommes im Pub XXX.
Nach einer kurzen Rast geht es weiter zum Zeltplatz Apalkalns. Leider vertrauen wir auf dem Weg erneut dem Navigationssystem von unserem Bus, dass uns wieder auf Schotterpiste zum Platz führt. Dieser hat laut unserem Heft drei Sterne. Der Platz ist schön am See gelegen und ist riesig.

Apalkans_rini
Katharina testet den Steg (ist der jetzt TÜV-SÜD geprüft???)

Leider gibt es für die Größe relativ wenige sanitären Einrichtungen (3 Toiletten, 3 Duschen) so, dass Wartezeiten beim Duschen wohl sehr wahrscheinlich sind. Wir finden dort einen schönen Platz, der auf einer Terrasse liegt und somit relativ eben ist und eine Bank und ein Tisch sind auch vorhanden.

Apalkalns_Zeltplatz
Zeltplatz in Apalkalns, auch für Schatten zum Krabbeln für C*** ist vorhanden

Des weiteren kann man an diesem Platz grillen. Feuerschalen sind vorhanden und Holz kann man sich kostenlos in der Nähe der Rezeption besorgen.

 

Sonntag, 05.08.2018

Die Nacht wurde etwas verkürzt, da wir aufgrund einer Party in der Umgebung mit Musik unterhalten wurden und erst später schlafen konnten. Während Katharina am nächsten Morgen duscht sieht man bereits einen tollen Regenbogen, das Wetter am Campingplatz ist aber noch sonnig und warm und die grauen Wolken scheinen in weiter Ferne.

Alpalkans_Regenbogen
Regenbogen über unserem Bus, das Unwetter scheint in weiter Ferne

Als Martin dann zum Schwimmen geht ist der Himmel schon grau und es beginnt etwas zu regnen (allerdings kündigt der Wind bereits an dass es gleich richtig schütten könnte). Bevor es anfängt zu Donnern ist Martin auch schon aus dem Wasser und geht gemütlich duschen. Nach der Dusche hat der Regen allerdings nicht aufgehört sonder ist eher schlimmer geworden. Also rennt Martin zum Auto, zieht sich an und packt alles in den Bus. Kurz nachdem alles im Bus verstaut ist, regnet es in Strömen. Für 15 Minuten glaubt man die Welt geht unter. Aber der Regen ist nicht schlecht, wenn man bedenkt dass die letzten Tage Temperaturen über 30 Grad waren. Nach den 15 Minuten ist der Regen vorbei und die Sonne schaut sogar etwas vorbei. Dennoch sind die Temperaturen gesunken und es ist ungemütlich. Wir entscheiden uns daher direkt weiterzuziehen und fahren um 9:30 Uhr nach Cesis. Cesis ist eine kleine mittelalterliche Stadt und lädt zum Verweilen ein. Zuerst gehen wir durch die kleinen Gassen und gehen zum Eingang vom Schloss. Allerdings kostet dies 6€. Nach der schlechten Erfahrung in Rakvere entscheiden wir uns erst einmal gegen die Besichtigung und besuchen zuerst den Burggarten, der öffentlich zugänglich ist. Leider fängt es erneut zu regnen an (es scheint die gleiche Wolke zu sein die uns bereits am Campingplatz vertrieben hat) und wir flüchten in die Burg und finden die die 6€ doch nicht so teuer.

Cesis_Burg.jpg
Burg in Cesis

Zuerst schauen wir uns das Museum an. Die Führung geht durch viele Räume in der Burg die restauriert wurden und auch an sich schon sehenswert sind. Im Nachhinein sind wir froh die Burg besichtigt zu haben. Leider sind die Werke im Museum nur auf estnisch beschriftet, allerdings gibt es separate Broschüren mit Übersetzungen. Das Highlight ist die Besteigung des Burgturms. Dort bekommt man eine Laterne mit Wachskerze!!! damit man den Weg sieht.

Cesis_Burgturm
Katharina leuchtet uns den Weg

Es ist tatsächlich dunkel und die Kerze hilft ungemein die Treppenstufen und auch den Gegenverkehr zu sehen. Danach geht es weiter zum Wildgehege in Legatne. Der Park ist riesig und der Spazierpfad an den Gehegen ist laut Beschreibung in 40 Minuten zu schaffen. Leider enttäuscht das Gehege: die Tiere haben sehr kleine Käfige (z.B. gibt ein ein kleines Gehege von 5 Quadratmeter Umfang für 2 Uhus) und der Braunbär hat nur von 9:00 bis 17:00 Auslauf und ist ansonsten von weitem in seinem Käfig sichtbar.

WS.jpg
Immerhin konnten wir eine Wildschwein-Familie beobachten

Wir kommen gegen 18:00 am Auto an und beschließen direkt zum nächsten Platz zu fahren, da es bereits spät ist. Dieser ist zum Glück nur 5 Kilometer entfernt. Der Platz liegt direkt an einem Fluß und bietet auch Kajaktouren von Cesis bis zum Platz an. Die Besitzerin begrüßt uns sehr herzlich und wir haben nette Nachbarn.

 

Impressionen Burg Cesis

Burgkatze.jpg
Die Burgkatze
BurgFamilie.jpg
Nach der Turmbesteigung

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu „Auf Wiedersehen Estland – Hallo Lettland

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