Happsalu und Inselhopping nach Saarema

Dienstag, 31.07.2018

Obwohl wir uns beeilen, kommen wir erst um 9:56 los. Zuerst geht es nach Saku wo auch die Saku Brauerei beheimatet ist, die größte Brauerei in Estland.

saku?brauerei
Brauereigelände der Saku Brauerei

Leider kommen wir dort etwas zu früh an (10:20 Uhr). Das Museum der Brauerei macht erst um 11:00 Uhr auf und 40 Minuten in diesem ansonsten relativ tristen Ort zu verbringen kommt uns zu lange vor. Also geht es weiter zu der Craft Beer Brauerei óllenaut die laut Google von 9:00 und 17:00 Uhr geöffnet ist. Die Brauerei finden wir, leider ist diese aber verschlossen und niemand scheint dort zu sein. Direkt neben der Brauerei befindet sich allerdings die Konditorei/Bäckerei Buxhöwden Pagar (Pärnasalu 19, Saue, 76505 Harju maakond, Estonia), bei der wir uns unser Frühstück holen. Martins Zimtschnecke ist sogar noch warm und die Teilchen schmecken allesamt sehr lecker. Weiter geht es nach Happsalu, dem Dorf in dem die Illustratorin von Pipi Langstrumpf aufgewachsen ist. In dem Ort gibt es eine Burg und in dieser ist ein wunderschöner Spielplatz.

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Burg in Happsalu, leider werden Teile der Burg gerade restauriert.
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Spielplatz auf der Burg in Happsalu. C*** hat bereits angemerkt, dass sie zurückkommen will wenn sie etwas älter ist.

Leider ist C*** dafür noch etwas zu jung um dort zu spielen. Für den Besuch der Kathedrale werden 2€ fällig, die wir uns sparen und ein kurzer Blick in dieselbe bestätigt diese Entscheidung. In dem Ort gibt es viele kunterbunte kleine Häuser und man kann sich vorstellen, dass dieser Ort die Landschaft von Pipi Langstrumpf beeinflusst hat.

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Straße in Happsalu

Da wir vorhaben in Selma auf Saarema zu campen, verbringen wir nicht zuviel Zeit in Happsalu und gehen noch schnell einkaufen. Leider gehen wir zu Remi (kein Mini Remi sondern einen großen Remi Markt). „Leider“ deswegen, da die Fleischauswahl sehr spärlich ist und es auch keine Frischetheke gibt. Um 15:54 Uhr kommen wir an der Fähre an und die nächste Fähre geht um 16:10 Uhr. Die Fahrt nach Muhu dauert 25 Minuten und bevor man an Deck die Aussicht genossen hat ist man auch schon da. Für uns sind diese 25 Minuten Pause sehr erholsam. Anschließend fahren wir ohne Zwischenstopp auf die Insel Saarema bis zum Campingplatz Tehumardi in Salme, den wir um 18:00 Uhr auch erreichen.

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Zeltplatz in Salme auf Saarema

Da wir keine Lust haben zu kochen gibt es Burger und Fish & Chips bei einer Imbissbude direkt vor dem Campingplatz. Das Essen ist für den Preis gut und wir genießen einen koch- und abwaschfreien Abend. Der Campingplatz hat einen Angel- und einen Badesee und das Meer ist ca. 300m Fußweg entfernt. Wir stehen mitten in einem Nadelwald umgeben von einer von einer „kleinen“ holländischen Wohnmobil-Gruppe mit ca. 19 Fahrzeugen.

Mittwoch, 01.08.2018

Endlich haben wir wieder ein Tag, an dem wir nicht reisen. Nach eifrigen Recherchen stellen wir fest, dass dies schon der 4. Tag unserer Reise ist an dem wir unseren Bus nicht bewegen (welche waren das nochmal und sind wir wirklich schon solange unterwegs?). Wir haben kein Programm geplant und C*** lässt uns sogar bis um 7:30 Uhr schlafen. Nach einem leckeren Frühstück (es gibt Müsli mit Skyr bzw. Müsli mit Milch) geht es erst einmal zum Strand ans Meer. Das Wasser ist sehr warm, allerdings ist Schwimmen wieder sehr kompliziert, da das Wasser einfach nicht tief wird (vgl. Meer in Lepispea).

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Sandstrand 300 Meter entfernt vom Campingplatz in Salme: Martin versucht zu schwimmen

Auch C*** darf zum ersten mal mit Martin ins Meer gehen. Allerdings findet sie wenig gefallen an diesem Vorhaben und lässt nur widerwillig zu, dass ihre Füße gebadet werden. Wir genießen noch ein bisschen die Sonne, bevor es wieder zum Zeltplatz zurück geht. Anschließend versuchen wir das Projekt Wäschewaschen auf die Beine zu stellen. Nach einer Nachfrage um halb 12 kam heraus, dass es keine Reservierungsliste gibt, aber die Maschine in 2.5h verfügbar sei. Also ging es um 14:00 Uhr zur Waschmaschine. Leider war die Maschine nicht fertig, da die  Person vor uns noch eine zweite Maschine wäscht und das Luxusprogramm mit 3h Dauer gewählt hat (wahrscheinlich wird die Wäsche bei diesem Programm gleich getrocknet, gebügelt und zusammengelegt). Um 17:00 Uhr ist es dann soweit und wir können unsere Wäsche waschen. Da wir am nächsten Tag bereits weiterziehen wollen, ist dies natürlich suboptimal. Gewählt wird ein Waschprogramm von einer Stunde. Um 18:00 Uhr wird anschließend die Wäsche aufgehängt und wir fangen an unser Essen fertig zu machen.

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Endlich: die Wäsche ist gewaschen und hängt um trocken zu werden
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2 Kommentare zu „Happsalu und Inselhopping nach Saarema

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