Auf gehts zum Nationalpark Lahemaa

Sonntag, 29.07.2018

Um 10:56 verlassen wir das Hotel und besteigen das Riedl Mobil. Als erstes geht es mit dem Auto zum Bahnhofsmarkt um Lebensmittel einkaufen.

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Wir kaufen im Balti-Jaam-Market ein

Auf dem ersten Parkplatz kann allerdings nur mit dem Handy bezahlt werden. Da die Beschreibung nur auf estnisch vorhanden ist, müssen wir allerdings einen anderen Parkplatz suchen. Letztendlich finden wir einen Parkplatz der nur 200 Meter von der Markthalle entfernt ist und wo es „altertümliche“ Ticketautomaten gibt, die sogar Englisch verstehen. Die Lebensmittelauswahl auf dem Markt ist gigantisch und die Qualität ist fantastisch. Wir bekommen sogar frische Gnocchi und Büffelburrata (nicht sehr estnisch, aber sieht super lecker aus, die Gnocchis hätte es sogar in einer Kürbisvariante gegeben). An der Fleischtheke bestellen wir Fleisch, das aus unserer Sicht lecker aussieht. Wir entscheiden uns für Schweine- und Rindfleisch 🙂
Danach geht es noch in den Supermarkt und wir finden endlich Wasserkanister (7l) von denen wir uns zwei besorgen. Auch die Biervorräte werden mit lokalen Bieren aufgefrischt. So gut ausgestattet geht es anschließend Richtung Norden. Zuerst geht es zu den Jägala Wasserfällen. Der Wasserfall ist relativ unspektakulär. Da aber Sonntag ist und die Temperaturen über 30 Grad sind, sind viele Esten (eigentlich nur Esten, wenn man den Autokennzeichen glauben kann) hier und schwimmen oder liegen im Schatten.

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Jägala Wasserfall: es ist heiss und daher kann man nichts anderes machen als baden

Auch wir lassen uns auf der Rasenfläche nieder und Essen eine Kleinigkeit. C*** isst zum ersten mal Banane. Leider wird diese Idylle von einer Stechmücke beendet, die Katharina in den Arm sticht. Also geht es weiter zum Nationalpark Lahemaa. Dort gehen wir zum Moorlehrpfad. Nach den ersten 100 Metern wird uns klar dass es hier nicht nur ein Lehrpfad gibt, sondern es auch eine Bademöglichkeit: uns kommen fast nur Leute mit Badeklamotten und Handtüchern entgegen. Der Pfad ist sehr schön angelegt wie auf dem Bild unten zu sehen ist.

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Auf dem Weg zum Moor

Allerdings läuft man ein Stück bis man die ersten Moortümpel sieht. Einer dieser Tümpel wird von der Öffentlichkeit zum Baden benutzt und scheint sehr tief zu sein. Zumindest scheint keine der Personen die hier schwimmt stehen zu können.

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Nach 15 Minuten Fussweg sehen wir den ersten Moortümpel

Martin hängt kurz seine Füße in den Tümpel und danach geht es wieder zurück zum Auto. Übernachtet wird auf dem Campingplatz Lapispea. Der Platz hat einen eigenen Meerzugang und die sanitären Einrichtungen sind in Ordnung. Auf dem Teil wo wir stehen sind fast nur VW Busse und wir haben nette Nachbarn, die uns mit weiteren Campingtipps und einem Heft mit Campingplätzen im Baltikum versorgen.

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Zeltplatz im Schatten. Leider ist hinter dem Riedl Mobil ein nichtfliessender Fluß (keine Ahnung ob das dann ein Nuß ist oder wie man das nennt), indem sich auch Stechmücken wohl fühlen

Im Meer zu schwimmen erweist sich allerdings als Herausforderung, da der Wasserpegel sehr niedrig ist: auch nachdem Martin schon 100 Meter ins Meer gelaufen ist steht er nur bis zu den Oberschenkeln im Wasser. C*** testet zum ersten Mal ihre Strandmuschel und scheint davon überzeugt zu sein.

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frische Pfifferlinge aus der Bahnhofsmarkhalle in Tallinn (und natürlich ein Taschenfass aus Hamburg)

Nach einer leckeren Mahlzeit (es gibt Pfifferlinge mit Paprika, dazu leckeres!!! Schweinenackensteak und Gnocchis, die leider etwas zulange im Wasser waren und eher wie Kartoffelsalat aussehen) und weiteren Unterhaltungen mit unseren Nachbarn geht es zum Schlafen ins Hotel California.

Montag, 30.07.2018

C*** möchte spielen und lässt uns ab 6:30 keine Ruhe mehr. Also geht Martin mit ihr raus und lässt sie krabbeln. Danach geht Martin und C*** noch ans Meer zum spazieren.

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Strand am Campingplatz Lapispea

Auf dem Rückweg ist die Kleine so müde dass sie in den Armen einschläft und sich sogar ablegen lässt und weiterschläft. Um 9:30 sind wir dann startklar und es geht weiter. Zuerst geht es in den Fischerort Käsmu. Dort gibt es einen Aussichtsturm, der wohl noch aus der Sowjetzeit und eher an ein Gerüst im Kletterpark erinnert (nur ohne Absicherung). Trotzdem besteigen wir (jeweils einzeln, ein Aufstieg mit C*** erscheint uns nicht sicher genug) den Turm und die Aussicht ist toll, vor allem aber der Auf- und Abstieg sind Erlebnis genug.

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Aussichtsplaform/turm in Käsmu

Weiter gehts danach zum Biberlehrpfad. Man sieht Biberdämme, allerdings ist dieser Weg eher eine Enttäuschung. Der Weg ist nicht sehr gut ausgeschildert und man sollte sich den Wegverlauf am Plakat beim Pfadeingang anschauen/fotographieren.

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Auch wenn man von Thema Biber auf dem Weg etwas enttäuscht sein mag, sind die Wege sehr toll gemacht!!!

Dann geht es nach Rakvere um die Ritterburg anzuschauen. Natürlich kommen wir zur Mittagshitze dort an und es hat gefühlt 40 Grad (wahrscheinlich hat es nur 32 Grad). Die Burg kostet 9€ Eintritt pro Person und es gibt dort mittelalterlich angezogenes Personal welches Vorführungen darbieten sollte. Leider scheint es auch dem Personal auch zu warm zu sein und die Schwertvorstellungen die im Programm stehen finden nicht statt. Des weiteren sind die Vorstellungen (eine haben wir mitbekommen) nur auf estnisch so, dass wir nur sehr wenig verstanden haben. Hier mag am Wochenende mehr los sein wir waren leider etwas enttäuscht und dafür waren die 9€ definitiv zu viel.

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Innenhof der Burg

Aufgrund der Hitze beschließen wir daher schnellstmöglich wieder zum Auto zu kommen und geplant ist eine Fahrt nach Happsalu. Nachdem wir sehen, dass die Fahrt über 4h dauern würde entschließen wir uns für eine Übernachtung in der Nähe von Talinn und bleiben auf dem Kivi Talu Campingplatz. Wir haben einen Schattenplatz und neben uns stehen Deutsche mit VW California, die wir auch schon am vorhergehenden Platz getroffen haben.

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Unser Riedl Mobil auf dem Kivi Talu Campingplatz

Nach einer leckeren Mahlzeit und einem Bier später geht es ins Bett.

Weitere Impressionen

Moorlehrpfad

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Käsmu

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Strand vom Campingplatz in Lapispea

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Biberlehrpfad

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Rakvere

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3 Kommentare zu „Auf gehts zum Nationalpark Lahemaa

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